Nahezu
15 % aller Paare, die sich ein eigenes Kind wünschen haben in den
Industriestaaten - wie beispielsweise Deutschland - damit erhebliche Probleme,
diesen Wunsch innerhalb eines Jahres sich zu erfüllen.
Aufgrund der veränderten
Lebenseinstellungen und der verbesserten Verhütungsmöglichkeiten ist das
Durchschnittsalter für die erste Schwangerschaft deutlich angestiegen. Die
durchschnittliche Kinderzahl je Familie beträgt heute gerade noch 1,4 Kinder. Mit
zunehmendem Alter sinkt jedoch die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft;
beim Mann verschlechtert sich die Samenqualität.
Die
Gründe für die schlechtere Samenqualität ergeben sich auch aus der
erhöhten
Belastung des Menschen durch verschiedene Umweltgifte.
Statistische
Zahlen belegen, dass innerhalb der letzten 20 Jahre eine überproportionale
Zunahme mit "unerfülltem Kinderwunsch" vorhanden ist.
Die
Erfüllung des Kinderwunsches wird deshalb auch zu einer Verstärkung des Generationenproblems
"Gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung" führen.
Die
Ursachen des unerfüllten Kinderwunsches verteilen sich nach heutigen
medizinischen Kenntnissen auf Frauen und Männer zu jeweils 40 %. In 10 % der Fälle
sind beide Partner von einer Störung betroffen. Lediglich in 10 % der Fälle
bestehen - nach heutigen Kenntnissen - keine medizinisch belegbaren Gründe.